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Hey, ich bin Ekuase

schwarz-weiß-Foto der BloggerinMich selber zu beschreiben, uff. Stets eine komplexe Aufgabe. Was kann ich erzählen, was soll ich erzählen, was darf ich erzählen? Was muss ich erwähnt haben, was doch eher lieber weglassen? Interessiert das, was ich sage, überhaupt jemanden?
So vieles schwirrt in meinem Kopf herum, so viele Worte reihe ich aneinander, Stück für Stück, doch „Ist das denn eigentlich relevant oder im Grunde wieder einmal viel zu viel“?
„Viel zu viel“ ist ein guter Ansatz, denn „viel zu viel“ habe ich in meinem Leben bisher immer geschrieben, vor allem in Klausuren, was meine Lehrer besonders in der Kategorie Sprachen beim Korrigieren meiner Klausuren gefreut hat – nicht, aber hey: Ich hatte etwas zu sagen.

Und darum geht es doch letztlich auch in unserem Leben oder? Darum, etwas zu sagen zu haben, nicht still zu sein. Darum, eine Message zu senden, ein Zeichen zu setzen. Anderen ein Sprachrohr zu sein. Seine Stimme den Stimmlosen zu geben.

Vor langem habe ich mich dazu entschlossen, viel zu sagen, viel zu teilen. Mich dazu entschlossen, offen ich zu sein. Ich, so wie ich bin. Meine Gedanken kundzutun – auf das Risiko, anzuecken, nicht die Beliebteste zu sein, Kontra zu bekommen. Aber so bin ich, so werde ich hoffentlich auch immer sein.

Würde jeder schweigen, seinen Unmut nicht kundtun, sich nicht auch einmal wagen, das „Unaussprechliche“ auszusprechen, so kämen wir nie weiter. Würden uns immerdar im Kreise drehen.
Und nein, das will ich nicht.

Mein Name ist Ekuase (gesprochen: Ékuaßé), ich bin eine gefühlt 500 Jahre alte Dame, die 1995 ihre Reinkarnation erlebte – die altersbedingten Rückenschmerzen sind mir jedoch treu geblieben, chapeau.
Ich liebe Katzen und bin stolze Mami von Kätzchen Estée, Osiris und Amunet. Generell liebe ich Tiere, weswegen ich mich Anfang 2018 zu einer pflanzlichen (veganen) Ernährung entschied. Des Weiteren lebe ich seit 2013 straight edge (kompletter Verzicht auf Alkohol, Zigaretten und andere Drogen).

Meine Hobbys und Interessen umfassen das Schreiben, Foto- und Videografie, Poesie, Psychologie, Reisen, Geschichte (besonders die Antike und das Mittelalter), Mittelaltermarkt- und Konzertbesuche, Modedesign, Musizieren, Tanz und Gesang, Philosophie und, ganz stumpf: Hin und wieder mit meinen Freunden „einfach mal richtig auf die Kacke hauen“. Ich liebe es, mich abends einzukuscheln und Serien zu schauen – besonders mit einer schönen Portion Fast Food. Genauso liebe ich tiefgründige Gespräche, einen Menschen hinter dem Alltagsstandard kennenzulernen; von seinen Idealen, seinen Werten, seinem Herzblut zu hören, aber mich gleichzeitig auch von seinen dunklen, schattigen, morbiden Gedanken berieseln zu lassen. Oder aber mit meinen Großeltern einfach mal so richtig abzulästern, alles und jeden von Kopf bis Fuß zu kritisieren und spontan in schallendem Gelächter auszubrechen.

Ja, all das ist Leben.

Ich liebe die Liebe, auch die Selbstliebe.
Nachdem ich Erfahrung mit Rassismus und Mobbing gemacht habe, bestand mein Leben eine ganze Weile lang aus Leid, Trauer und Schmerz. Noch mehr, als für gewöhnlich, denn mit all diesen Emotionen war ich bereits vertraut, denn seit meiner Kindheit leide ich an Depressionen. In dieser dunklen Zeit, der Zeit des Mobbings, der Zeit der Ausgrenzung, war ich nicht ganz so offen, war sehr still. In mich gekehrt. Bloß nicht auffallen. Bloß nicht reden, wenn nicht unabdingbar.
Ich habe jeden Schritt, den ich gehen sollte/musste zu Tode gedacht und ja, für Selbstliebe war da nicht mehr so viel Platz. Ganz im Gegenteil. Manchmal, ja, manchmal war es eher Selbsthass, den ich so nie kannte.
Trotz Depression, trotz all dem, habe ich mich nie selber gehasst und dieses neue Gefühl war sehr schlimm, weswegen ich Selbstliebe so sehr unterstütze und so oft promoten möchte und werde, wie ich nur kann. Ich bin heilfroh, dass ich diese Zeit schon lange, lange hinter mir gelassen habe. Ich wünsche mir mehr Liebe für diese Welt, für Mensch und Tier. Für jedes Lebewesen.

Liebe dich selbst, denn du bist der Mensch, der ein ganzes Leben lang jeden Tag, jede Minute und Sekunde, mit dir Zeit verbringt.

Würdest du dein ganzes Leben mit jemandem verbringen wollen, den du hasst?
Du bist in diesem Körper, du hast nur diesen einen. Lerne dich zu lieben, alles an dir. Trau dich was, komm aus dir heraus.
Ich mache niemals, niemals Versprechungen, aber dieses eine Versprechen gebe ich dir: Von dem Moment an, in welchem du dich selber endlich lieben lernst, dich akzeptierst und erkennst, dass du genauso richtig bist, wie du bist, wenngleich du dich hier und da deiner Meinung nach vielleicht weiterhin optimieren könntest… Von dem Moment an fällt eine Last von dir, die unbeschreiblich ist.
Von dem Moment an wirst du erst merken, dass du zuvor nie wirklich gelebt hast.

Liebe dich selbst.
Und Katzen. Katzen sind immer toll. q;

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